Arnika-Tinktur
Arnika-Tinktur (äußerlich)
Zutaten
- 5 EL Arnika (Blüten, Kraut, Wurzeln), getrocknet
- 400 ml Alkohol, 70 Vol.-% (oder Franzbranntwein ca. 50 Vol.-%)
Herstellung
Alles in ein Glas geben und mit dem Alkohol auffüllen. 6-8 Wochen lang ausziehen lassen, oft schütteln. Danach durchfiltern und gut ausdrücken. Diese Tinktur ist lange haltbar.
Inhaltsstoffe
Flavonoide, je nach Herkunft Helenaline oder Dihydrohelenaline.
Wirkung
Antimikrobiell, entzündungshemmend, schmerzlindernd.
Verwendung
Nur äußerlich anwenden. Quetschungen, Stauchungen, Prellungen, Verletzungen, Veneninsuffizienz, Schmerzen und Entzündungen wie zum Beispiel Sehnenscheidenentzündung, rheumatische Gelenks- und Muskelbeschwerden; Hautprobleme wie Akne.
Dosierung
Mehrmals täglich Umschläge, Packungen, Wickel und Waschungen verdünnt mit Wasser, als Teilbäder; für Heilsalben.
Hinweise
- Empfohlen wird die äußerliche Anwendung aufgrund einer möglichen Toxizität der Ester.
- Nicht in der Schwangerschaft anwenden!
- Nicht bei Korbblütler-Allergie einsetzen!
- Bei Verwendung von Franzbranntwein: Enthält Kampfer, Menthol und ätherische Öle. Nach Anwendung bei trockener Haut eincremen.
- Franzbranntwein kann durch einen anderen Alkohol ersetzt werden.
- Glycerinmazerate sind äußerlich nur für die Salbenherstellung geeignet, da sie etwas klebrig sind.
Zusammenfassung
Die Arnika-Tinktur ist ein wirksames äußerliches Mittel bei stumpfen Verletzungen, Entzündungen des Bewegungsapparats und Venenproblemen. Wegen potenzieller Toxizität ausschließlich äußerlich anwenden, nicht in der Schwangerschaft und nicht bei Korbblütler-Allergie.