Echinacea-Honigmazerat

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 400 g Honig vom Imker (z. B. Akazienblüten- oder Fenchelblütenhonig)
  • 200 ml frisch aufgeblühter Sonnenhut, ganze Pflanze

Herstellung

Den Sonnenhut säubern und fein schneiden. In ein Ansatzglas geben, mit dem Honig auffüllen, so dass alles gut bedeckt ist. Verschlossen 4 Wochen lang in der Sonne oder an einem warmen Ort ausziehen lassen. Täglich mehrmals umdrehen.

Dann den Honig durchfiltern, dafür muss er etwas angewärmt sein, sonst läuft er nicht durchs Sieb. Entweder man stellt ihn eine Stunde lang vorher in die Nähe der Heizung oder stellt das Glas solange in ein warmes Wasserbad, bis er dünnflüssig wird (nicht über 40 Grad erhitzen!). Am einfachsten geht dies übrigens im Thermomix® (oder einem ähnlichen, vergleichbaren Thermokochgerät), in dem man den Honig 10 Minuten lang bei 37 Grad rührt. Gefilterten Honig in das saubere Glas füllen, dunkel lagern.

Inhaltsstoffe

Honig: Kalzium, Vitamin C, Enzyme, Glukonsäure, Methylglyoxal.

Echinacea: Echinacin, Bitterstoffe, Harze.

Wirkung

Antibakteriell, entzündungshemmend, immunanregend, stoffwechselanregend.

Verwendung

Innerlich: Regt die Immunabwehr an bei drohender Erkältung und deren ersten Anzeichen; bei chronischen Infekten.

Dosierung

Erwachsene und Schulkinder nehmen 2-3mal täglich 1 EL ein, Kinder ab 1 Jahr 2-3mal täglich 1/2-1 TL pur oder in warmem Tee.

Hinweise

Nicht für Kinder unter 1 Jahr verwenden! Honig kann das Bakterium Clostridium botulinum enthalten, der für Säuglinge höchst gefährlich ist, denn ihr Darm kann sich dagegen noch nicht wehren. Bei vorliegenden Kreuzblütler-Allergien kann es zu ungewollten Reaktionen kommen.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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