Eisenkraut-Tinktur

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 1 Handvoll Eisenkraut (Stängel, Blätter, Blüten), frisch
  • 300 ml Alkohol, 70 Vol.-%

Herstellung

Das Eisenkraut säubern und klein schneiden. Die harten Stängel lassen sich am besten mit einer Schere in Stücke schneiden. In ein Glas schichten und mit dem Alkohol an einem mäßig warmen Ort 4 bis 8 Wochen lang extrahieren lassen. Nach der Ziehzeit die Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter oder ein Leintuch filtern. In ein dunkles Fläschchen mit Tropfausguss abfüllen und mit Inhalt, Alkoholgehalt und Datum beschriften.

Inhaltsstoffe

Verbenalin, Verbenin, Glykoside, ätherische Öle, Aucubin, Bitterstoffe, Gerbstoff, Gerbsäure, Flavonoide, Iridoidglykoside, Kieselsäure, Schleim.

Wirkung

Blutverdünnend, blutreinigend, entzündungshemmend, schmerzstillend, harntreibend, entkrampfend, antibakteriell, anregend, regt den Gallenfluss an.

Verwendung

Innerlich: Gegen Erkältungen, zur Förderung des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane. Wichtiges Mittel gegen Depression und Verstimmungszustände des Nervensystems (dazu muss es aber regelmäßig eingenommen werden, nicht zu plötzlich absetzen sondern langsam “auslaufen” lassen) und bei Rheuma, Gicht, Wechseljahrsbeschwerden und Migräne.

Äußerlich: Zur Förderung der Wundheilung und gegen Ekzeme in Form von Waschungen, Bädern und Umschlägen (verdünnt).

Dosierung

3mal täglich 10 bis 30 Tropfen verdünnt einnehmen.

Hinweise

Bei Anwendung gegen Depression langsam ausschleichen lassen, nicht abrupt absetzen.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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