Mädesüß-Tinktur

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 3 EL Mädesüß (Blüten, Blätter, Wurzel), getrocknet oder frisch (3 kleine Handvoll)
  • 200 ml Melissengeist, 80 Vol.-%
  • 25 ml Wasser

Herstellung

Frisches Mädesüß möglichst fein schneiden, Getrocknetes evtl. im Mörser zerreiben. Mit dem Alkohol und dem Wasser in ein Glas geben und an einem warmen Ort 4-6 Wochen lang ausziehen lassen.

Inhaltsstoffe

Gaultherin (bildet Methylsalicat), Salicylsäure, Gerb- und Schleimstoffe, Bitterstoffe etc.

Wirkung

Schmerzstillend, entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, herzstärkend.

Verwendung

Innerlich: Magenschonender Aspirinersatz, hilft bei Schmerzen im Kopfbereich, als Zusatz bei Migräne, bei schmerzendem Rheuma, Gicht, Ischias, bei Fieber und grippalen Infekten. Es reguliert die Nierentätigkeit und den Harnsäurespiegel, wird deshalb auch gerne bei Beschwerden im Harnwegebereich eingesetzt.

Äußerlich: Für Einreibungen, danach mit Salbe eincremen, damit die Haut nicht austrocknet.

Dosierung

Innerlich: nach Bedarf 2 TL.

Äußerlich: Für Einreibungen, danach mit Salbe eincremen.

Hinweise

Nicht verwenden während Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder und Säuglinge, nicht für Asthmatiker und bei bekannter Empfindlichkeit auf Acetylsalicylsäuren. Keine Einnahme in hohen Dosen und über längeren Zeitraum!

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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