Wundheil-Tropfen
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 1 EL Ringelblume (Blüten), getrocknet oder vorzugsweise frisch (2 EL)
- 1 EL Thymian (Blüten, Kraut), getrocknet
- 1 EL Schafgarbe (Blüten, Kraut), frisch oder getrocknet
- 1 EL Spitzwegerich (Blätter), frisch
- 2 EL Johanniskraut (Blüten, Kraut), getrocknet
- 2 EL Kamille (Blüten), getrocknet
- 1 EL Gänseblümchen (Blätter), frisch
- 500 ml Melissengeist, 80 Vol.-%
- 50 ml Wasser
Herstellung
- Frische Kräuter fein hacken.
- Alles zusammen in ein Glasgefäß geben.
- Verschlossen an einem kühlen Ort 4 Wochen, evtl. auch länger, ausziehen lassen.
- Danach durchfiltern und dunkel aufbewahren.
Diese Tinktur sollte man immer vorrätig haben für kleine “Notfälle”.
Verwendung
Leichte Verletzungen der Haut, kleinere Wunden, die nicht vom Arzt versorgt werden müssen.
Dosierung: Mehrmals täglich für Umschläge und Waschungen mit Wasser verdünnt anwenden.
Hinweise
Alkoholische Tinkturen sind, sofern sie sachgemäß (gut verschlossen, kühl und vor allem dunkel) gelagert werden, jahrelang haltbar und verderben nicht. Der Wirkstoffgehalt baut sich ab 7 Jahren jedoch langsam ab. Dennoch können auch ältere Heilpflanzentinkturen noch als Badezusatz, für Wickel, Umschläge oder für die Salbenherstellung gute Dienste leisten.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
Nach oben ↑