Eukalyptusöl

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Eukalyptusöl (Eucalyptus globulus)

  • Familie: Myrtaceae
  • Droge: Eucalypti aetheroleum (Ätherisches Eukalyptusöl)
  • Hauptkomponenten: 1,8-Cineol (Eucalyptol)

Inhaltsstoffe

  • 70–85 % 1,8-Cineol (Eucalyptol): Monoterpenether, Hauptwirkstoff
  • Monoterpene (alpha-Pinen, Limonen, p-Cymen, Camphen)
  • Sesquiterpene (Aromadendren)

Wirkungen

  • Sekretolytisch (schleimverflüssigend): stimuliert die serösen Drüsen der Bronchialschleimhaut → Verdünnung des Sekrets
  • Expektorierend (auswurffördernd): steigert Zilienschlagfrequenz
  • Antimikrobiell (antibakteriell, antiviral)
  • Entzündungshemmend (hemmt 5-Lipoxygenase)
  • Schwach krampflösend (bronchospasmolytisch)

Indikationen

  • Produktiver Husten, Erkältungskrankheiten der Atemwege (HMPC: “Zur Linderung von Husten und Erkältungssymptomen”)
  • Akute und chronische Bronchitis
  • Schnupfen und Sinusitis (Inhalation und Einreibung)

Anwendungen

Inhalation: 3–5 Tr. ätherisches Öl in heißes Wasser oder Inhalator geben, 5–10 Min. inhalieren. 2–3× tgl.

Einreibung: 10–15 % in Salbengrundlage oder fettem Öl auf Brust und Rücken einreiben.

Oral (Kapseln): 200–400 mg 1,8-Cineol 3× tgl.

Nebenwirkungen / Gegenanzeigen

Nebenwirkungen: Selten Übelkeit, Durchfall. Kontaktdermatitis bei Einreibung möglich.

Gegenanzeigen: Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren (Gefahr von Laryngospasmus!). Asthma bronchiale. Schwangerschaft und Stillzeit (ätherisches Öl oral nur nach Rücksprache). Epilepsie.

Kombinationen

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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