Fenchelhonig

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 500 g Honig vom Imker (ein flüssiger Honig eignet sich am besten)
  • 5 EL frische, bittere Bio-Fenchelfrüchte (Samen)

Herstellung

Den Fenchel im Mörser oder einem Mixer fein mahlen. In ein Glas Honig einrühren, so dass sich alles gut verteilt. Verschlossen 10 Tage lang in der Sonne oder an einem warmen Ort ausziehen lassen. Möglichst täglich einmal umrühren.

Dann den Honig durchfiltern, dafür muss er etwas angewärmt sein, sonst läuft er nicht durchs Sieb. Entweder man stellt ihn eine Stunde lang vorher in die Nähe der Heizung oder stellt das Glas solange in ein warmes Wasserbad, bis er dünnflüssig wird (nicht über 40 Grad erhitzen!). Am einfachsten geht dies übrigens im Thermomix® (oder einem ähnlichen, vergleichbaren Thermokochgerät), in dem man den Honig 10 Minuten lang bei 37 Grad rührt. Den gesiebten Honig in das ausgespülte Glas abfüllen und dunkel lagern.

Inhaltsstoffe

Honig: Kalzium, Vitamin C, Enzyme, Glukonsäure, Methylglyoxal.

Fenchelfrüchte: ätherische Öle, diverse Säuren.

Wirkung

Antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, beruhigend, entblähend, krampflösend.

Verwendung

Innerlich: Bei Erkältung und Husten sowie Blähungen.

Dosierung

Erwachsene und Schulkinder nehmen 2-3mal täglich 1 EL davon ein, Kinder ab 1 Jahr 2mal täglich 1 TL.

Hinweise

Nicht für Säuglinge unter 1 Jahr verwenden! Honig kann das Bakterium Clostridium botulinum enthalten, der für sie höchst gefährlich ist, denn der Darm kann sich dagegen noch nicht wehren.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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