Rheumatinktur
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 2 EL Arnika, getrocknet
- 2 EL Rosmarin, getrocknet
- 1 EL Lavendel (Blüten), getrocknet
- 1 EL Melisse, getrocknet
- 3 EL Weidenrinde, getrocknet
- 500 ml Franzbranntwein mit Menthol oder Kampfer, ca. 50 Vol.-%
- 20 Tropfen Eukalyptusöl, ätherisches
Herstellung
- Die Kräuter vermischen und in ein Glas schichten.
- Mit dem Franzbranntwein begießen, so dass alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.
- 3 Wochen lang ziehen lassen.
- Das Eukalyptusöl zufügen und gut schütteln.
- Durchfiltern und in ein dunkles Gefäß abfüllen.
Verwendung
Rheumatische Beschwerden, Gliederschmerzen. Verdünnt für Umschläge, Wickel und Teilbäder. Auch zum Einarbeiten in eine Salbengrundlage geeignet.
Dosierung: Mehrmals täglich die betroffenen Stellen einreiben. Für Umschläge und Wickel 1:3 mit Wasser verdünnen.
Hinweise
Nur äußerlich anwenden. Nicht auf offene Wunden oder Schleimhäute bringen. Nicht in der Schwangerschaft anwenden (Arnika, Kampfer). Nach der Anwendung Hände gründlich waschen.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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