Venentinktur

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 10 Rosskastanien, frisch
  • 1 Handvoll Beinwell (Blätter)
  • 500 ml Franzbranntwein, ca. 50 Vol.-%

Herstellung

  1. Die Rosskastanien mit einem scharfen Messer in grobe Stücke hacken.
  2. Die Beinwellblätter fein schneiden.
  3. Alles in ein Gefäß geben und mit dem Franzbranntwein übergießen.
  4. Für 6–8 Wochen ziehen lassen.
  5. Danach abseihen und möglichst in einem dunklen Gefäß aufbewahren.

Verwendung

Nur äußerlich: Veneninsuffizienz, schwere und angeschwollene Beine, Schmerzen in den Beinen (keine offenen Stellen!). Verdünnt für Umschläge oder in eine Salbengrundlage einarbeiten.

Dosierung: Zur täglichen Einreibung, bevorzugt abends, pur oder auch als Wickel (1:3) mit Wasser verdünnt.

Hinweise

Nur äußerlich anwenden. Nicht auf offene Wunden auftragen. Rosskastanien sind roh ungenießbar, die Tinktur ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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