Gefäß-Reinigungstinktur

mischtinkturtinctura compositaarteriosklerosegefaessedurchblutung
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Zutaten

  • 30 g Bio-Knoblauch, frisch
  • 1 EL Hafer (Stroh), getrocknet
  • 1 EL Mistel (Kraut), getrocknet
  • 1 EL Weißdorn (Blüten, Blätter), getrocknet
  • 1 EL Steinklee (Kraut), getrocknet oder frisch
  • 1 EL Schachtelhalm (Kraut), frisch
  • 1 EL Hirtentäschel (Kraut), getrocknet oder frisch
  • 2 EL Johannisbeerblätter (schwarze Johannisbeere), getrocknet oder 4 EL frische, junge (noch besser: frische Knospen der Schwarzen Johannisbeere)
  • 500 ml Alkohol, 70 Vol.-%

Herstellung

Den Knoblauch schälen und in sehr kleine Stücke schneiden, noch besser durch eine Knoblauchpresse drücken. In ein Glas geben, die Kräuter zugeben (frische Kräuter bzw. Knospen vorher sehr fein schneiden). Mit dem Alkohol auffüllen und verschlossen 3 Wochen lang extrahieren lassen. Danach abfiltern und abfüllen.

Verwendung

Arteriosklerose (Arterienverkalkung), soll helfen, Ablagerungen von den Gefäßwänden zu entfernen, die sich meist aus Kalk, Blutfetten und Bindegeweben bilden.

Dosierung

3-4-mal täglich 5-10 Tropfen verdünnt einnehmen, je nachdem wie die Beschwerden sind. Die Tropfen können zur Geschmacksverbesserung auch auf einem Stück Würfelzucker genommen werden.

Hinweise

  • Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden (Mistel, Hirtentäschel).
  • Knoblauch und Steinklee (Cumarine) können die Wirkung von Blutverdünnern verstärken – bei Medikamenteneinnahme Rücksprache mit dem Arzt halten.
  • Aufgrund des Alkoholgehalts nicht für Kinder geeignet; nach der Einnahme ist die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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