Johanniskraut-Tinktur
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 1 Handvoll Johanniskrautblüten, frisch oder getrocknet (2-3 EL)
- 150 ml Alkohol, 70 Vol.-%
Herstellung
In einem Schraubglas vermischen und 6-8 Wochen lang hell ausziehen lassen.
Inhaltsstoffe
Hypericin, Flavonoide, Gerbstoffe etc.
Wirkung
Entzündungshemmend, antidepressiv, wundheilend, schmerzstillend.
Verwendung
Innerlich: Depressionen, Ängste, angegriffenes Nervensystem, Unruhe, Schlafstörungen, neuralgische Begleiterscheinungen bei Fibromyalgie, Neuralgien, Ischias- und Rückenschmerzen, Herpes.
Äußerlich: Zur Wundheilung, gegen Herpes und Neuralgien, meist als Salbe, Einreibung oder in Form von Umschlägen und Wickeln.
Dosierung
1-3mal täglich 5 bis 10 Tropfen verdünnt einnehmen.
Hinweise
Phototoxisch, steigert die Hautempfindlichkeit auf Sonnenlicht, kann die Wirkung von Verhütungsmitteln (“Pille”) beeinträchtigen. Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten möglich, daher ärztlichen Rat einholen.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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