Zahnfleischtinktur
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 1 EL Tulsi-Kraut (Ocimum sanctum), getrocknet
- 1 EL Melisse (Kraut und Blüten)
- 1 EL Arnika (Blüten), getrocknet
- 2 EL Holunder (Blüten)
- 1 EL Ringelblume (Blüten)
- 1 EL Gänseblümchen (Blätter), frisch
- 1 EL Schachtelhalm (Kraut)
- 1 EL Eichenrinde, getrocknet
- 350 ml Alkohol, 70 Vol.-%
- 250 ml Wasser
Herstellung
- Kräuter in ein Glasgefäß schichten und mit dem Alkohol auffüllen.
- 4 Wochen lang ausziehen lassen.
- Nach dem Abfiltern die Kräuter mit dem kochenden Wasser begießen und 10 Minuten lang ziehen lassen.
- Filtern, den abgekühlten Sud mit dem Alkoholauszug vermischen.
Alternativ: Anstatt des Wassers 200 ml Hamameliswasser verwenden (nicht erhitzen), das nach dem Filtern mit dem Kräuterauszug vermischt wird. Hamamelis wirkt stark adstringierend (zusammenziehend), was auf großporige und fette Haut sehr positiv wirkt.
Verwendung
Entzündungen und Blutungen des Zahnfleisches, Parodontose (begleitend zur zahnärztlichen Behandlung), Empfindlichkeit und Schmerzen von Zähnen und Zahnhälsen.
Dosierung: Zweimal täglich entzündete Stellen mit der Tinktur betupfen. Bei sehr empfindlicher Haut nochmals 1:1 verdünnen. Waschungen mit der verdünnten Tinktur (1:3) vornehmen.
Hinweise
Nur äußerlich anwenden. Nicht schlucken. Bei eitrigen Entzündungen vor der Anwendung den Zahnarzt aufsuchen.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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