Durchblutungstinktur
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 1 EL Rosmarin (Kraut), getrocknet
- 1 EL Steinklee (Kraut), getrocknet
- 1 EL Kamille (Blüten), getrocknet
- 1 EL Weißdorn (Blüten), getrocknet
- 1 EL Birke (Blätter), getrocknet oder frisch
- 1 EL Zitronenverbene, getrocknet
- 1 EL Hirtentäschel (Kraut), getrocknet
- 1 TL Ringelblume (Blüte), getrocknet
- 1 TL Minze (Blätter), getrocknet
- 1 TL Melisse (Blätter), getrocknet
- 0,7 L Rotweinessig
- 100 g Honig
Herstellung
Essig zum Kochen bringen, Kräuter zufügen, einmal aufwallen lassen, vom Herd nehmen. In den leicht abgekühlten Sud den Honig einrühren. Abgedeckt 3 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen, filtern und abfüllen.
Verwendung
Arterielle Durchblutungsstörungen auch als Folge von Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörungen, hoher Blutdruck.
Dosierung
3-mal täglich 25 Tropfen verdünnt einnehmen.
Hinweise
- Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit anwenden (Rosmarin, Hirtentäschel).
- Steinklee enthält Cumarine, die blutverdünnend wirken – bei Einnahme von Blutverdünnern Rücksprache mit dem Arzt halten.
- Dies ist eine Essigtinktur – in Maßen für Kinder geeignet (alkoholfrei), dennoch nicht für Kleinkinder unter 3 Jahren.
- Kühl aufbewahren und innerhalb von 6 Wochen aufbrauchen.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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