Kräuterwein
Definition und Prinzip
Kräuterwein (auch Medizinalwein genannt) zieht Heilpflanzen in Wein aus und wird innerlich angewendet. Der Alkohol des Weins (meist 10-14 Vol.-%) dient als Lösungs- und Konservierungsmittel – deutlich milder als der hochprozentige Alkohol der Tinkturen.
Bis das Destillierverfahren im Mittelalter aufkam, war Kräuterwein über Jahrtausende die Standardform alkoholischer Heilpflanzenauszüge. Heute schätzt man ihn als wohltuende, genussvolle und milde Alternative zu Tinkturen. Weinsäure und die Polyphenole des Weins unterstützen die Extraktion der Pflanzenwirkstoffe und ergänzen die Heilwirkung.
Die 10-14 Vol.-% des Weins reichen, um einen Teil der alkohollöslichen Wirkstoffe (Harze, ätherische Öle, Flavonoide, Bitterstoffe) herauszulösen, und sie konservieren zugleich. Verglichen mit Tinkturen bleibt die Extraktionstiefe freilich geringer, die Ziehzeit länger.
Geeignete Weine
Weinsorten und ihre Eignung
| Weintyp | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| Trockener Weißwein (Riesling, Silvaner, Grüner Veltliner) | Mild, säurebetont, guter Extraktionspartner | Bitterstoffkräuter (Wermut, Enzian, Tausendgüldenkraut), Magenbitter, Verdauungskräuter |
| Halbtrockener Weißwein | Etwas Restsüße, mildert Bitterkeit | Allgemeine Kräuterweine, Bitterstoffkräuter für Einsteiger |
| Trockener Rotwein | Gerbstoffreich, kräftig, vollmundig | Herz- und Kreislaufkräuter (Weißdorn), adstringierende Pflanzen, Eisenkraut, Frauenmantel |
| Roséwein | Leicht, fruchtig-säuerlich | Blütenkräuter, Rosenblüten, Lavendel, Melisse |
| Portwein oder Sherry | Hochprozentig (ca. 18-20 %), süß | Kräftigere Mazeration, ähnlicher Alkoholgehalt wie schwache Tinkturen |
Auswahlkriterien
- Qualität: Ein solider, ehrlicher Qualitätswein – kein Billigprodukt, aber auch kein Spitzenwein, dessen feine Aromen ohnehin von den Kräutern überdeckt würden. Ein guter, trockener Tafel- oder Landwein (ca. 5-8 EUR) ist ideal.
- Keine geschwefelten Billigweine: Weine mit hohem Sulfitgehalt (Schwefelzusatz) können Kopfschmerzen und Unverträglichkeiten verursachen. Biowein oder Weine mit reduziertem Schwefelzusatz bevorzugen.
- Nicht aromatisiert: Keine Weine mit künstlichen Aromen oder Zusätzen. Naturbelassene Weine ohne Zusätze.
- Bio-Qualität: Bio-Wein enthält weniger Pestizidrückstände und ist für Heilzwecke die sicherere Wahl.
- Wermut und Enzian: Klassische Kräuter für Magenbitter, die in Weißwein besonders gut zur Geltung kommen.
Geeignete Pflanzen für Kräuterwein
Bewährte Kräuter
| Pflanze | Pflanzenteil | Wirkung / Anwendungsbereich | Weinempfehlung |
|---|---|---|---|
| Wermut (Artemisia absinthium) | Blätter, Blütenspitzen | Appetitanregend, verdauungsfördernd, Gallenfluss, Magenbitter | Trockener Weißwein |
| Enzian (Gentiana lutea) | Wurzel | Appetitanregend, Magenbitter, Verdauungsschwäche | Trockener Weißwein |
| Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) | Blühendes Kraut | Magenschwäche, Sodbrennen, appetitanregend | Trockener Weißwein |
| Weißdorn (Crataegus monogyna) | Blüten, Blätter, Beeren | Herzstärkend, blutdrucksenkend, Kreislauf | Trockener Rotwein |
| Melisse (Melissa officinalis) | Blätter | Beruhigend, einschlaffördernd, nervenstärkend | Trockener Weißwein oder Rosé |
| Lavendel (Lavandula angustifolia) | Blüten | Beruhigend, nervenstärkend, entspannend | Rosé oder Weißwein |
| Rosmarin (Rosmarinus officinalis) | Blätter, Zweige | Kreislaufanregend, belebend, konzentrationsfördernd | Trockener Weißwein |
| Salbei (Salvia officinalis) | Blätter | Magen-Darm, gegen übermäßiges Schwitzen, Halsschmerzen | Trockener Weißwein |
| Schafgarbe (Achillea millefolium) | Blüten, Blätter | Verdauungsfördernd, krampflösend, Venen stärkend | Trockener Weißwein |
| Eisenkraut (Verbena officinalis) | Blätter, Blüten | Leber und Galle anregend, nervenberuhigend | Trockener Rotwein oder Weißwein |
| Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) | Blätter, Blüten | Frauenheilkunde, Menstruationsbeschwerden | Trockener Weißwein |
| Gänsefingerkraut (Potentilla anserina) | Blühendes Kraut | Krampflösend, Menstruationsbeschwerden | Trockener Weißwein |
| Beifuß (Artemisia vulgaris) | Blätter, Blütenknospen | Verdauungsfördernd, appetitanregend | Trockener Weißwein |
| Löwenzahn (Taraxacum officinale) | Wurzel, Blätter | Leber-Galle, verdauungsfördernd, entgiftend | Trockener Weißwein |
Nicht geeignet
- Sehr harzreiche Pflanzen (z. B. Myrrhe, Weihrauch, Propolis) benötigen mehr Alkohol, als Wein liefert (besser als Tinktur ansetzen).
- Eibisch und Malve: Die wertvollen Schleimstoffe werden von Alkohol ausgefällt. Besser als Kaltmazerat zubereiten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Grundrezept für 750 ml Kräuterwein
- 750 ml Weißwein oder Rotwein (eine handelsübliche Flasche)
- 15-30 g getrocknete oder 30-60 g frische, zerkleinerte Heilkräuter
- Optional: 1-2 Esslöffel Honig (besonders bei bitteren Pflanzen), Gewürze wie Zimtstange, Nelken, Sternanis
Faustregel: 2-4 % Kräutermenge bezogen auf das Weinvolumen, also 2-4 g getrocknete Kräuter auf 100 ml Wein.
Zubereitung
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Wein auswählen: Einen guten trockenen Bio-Weißwein oder Rotwein nach obigen Kriterien auswählen.
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Pflanzen vorbereiten: Die Heilkräuter (frisch oder getrocknet) grob zerkleinern – frische Kräuter mit einem scharfen Messer fein hacken, getrocknete Kräuter zwischen den Fingern zerreiben, Wurzeln im Mörser anstoßen. Blüten können ganz bleiben.
-
Glas vorbereiten: Ein sauberes, weithalsiges Einmach- oder Schraubglas (idealerweise 1 Liter) mit kochendem Wasser ausspülen oder im Backofen sterilisieren. Das Glas muss vollständig trocken sein.
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Kräuter ins Glas geben: Das zerkleinerte Pflanzenmaterial in das Glas füllen. Das Glas zu etwa einem Viertel bis einem Drittel mit Pflanzen füllen.
-
Mit Wein übergießen: Den Wein langsam über die Kräuter gießen, bis alle Pflanzenteile gut bedeckt sind und das Glas zu etwa 90 % gefüllt ist. Ein kleiner Luftraum ist okay. Darauf achten, dass kein Pflanzenmaterial über die Weinoberfläche hinausragt.
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Optional süßen: Bei bitteren Kräutern (Wermut, Enzian) 1-2 Esslöffel Honig in einer kleinen Menge Wein vorlösen und unterrühren. Der Honig mildert die Bitterkeit und macht den Wein angenehmer im Geschmack.
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Verschließen: Das Glas fest verschließen und mit einem Etikett versehen (Pflanzen, Weinart, Datum).
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Ziehzeit: Das Glas an einem kühlen, dunklen Ort (Keller, Vorratskammer, Speisekammer, ca. 12-18 °C) für 2-4 Wochen ziehen lassen. Täglich leicht schwenken oder kippen.
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Abschmecken und nachziehen: Nach 2 Wochen den Wein probieren (mit einem sauberen Löffel ein wenig entnehmen). Ist der Geschmack zu schwach, weitere 1-2 Wochen ziehen lassen. Ist er kräftig genug, filtrieren.
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Filtern: Den Kräuterwein durch ein feines Sieb, einen ungebleichten Kaffeefilter oder ein mehrfach gefaltetes Leinentuch in eine saubere Karaffe oder direkt in die Flasche abgießen. Die Pflanzenreste gut auspressen, damit keine wertvolle Flüssigkeit verloren geht.
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Nachfiltern und ruhen lassen: Den gefilterten Wein 1-2 Tage in einer geschlossenen Flasche im Kühlen ruhen lassen, damit letzte Schwebeteilchen sedimentieren. Anschließend vorsichtig vom Bodensatz abgießen oder nochmals filtrieren.
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Abfüllen: Den klaren Kräuterwein in saubere Glasflaschen (dunkel, mit Korken oder Schraubverschluss) füllen. Möglichst randvoll füllen, um Oxidation zu minimieren. Die Flaschen mit Inhalt, Weinart, Kräutern und Herstellungsdatum beschriften.
Anwendung und Dosierung
Kräuterwein ist zugleich Heil- und Genussmittel. Getrunken wird er traditionell als Aperitif oder Digestif – also in kleinen Mengen vor oder nach den Mahlzeiten.
Standarddosierung
- Als Aperitif (appetitanregend): 20-30 ml (1 kleines Schnapsglas oder Likörglas) 15-30 Minuten vor der Mahlzeit. Besonders bei bitterstoffreichen Kräuterweinen (Wermut, Enzian).
- Als Digestif (verdauungsfördernd): 20-30 ml direkt nach der Mahlzeit.
- Als Kur (stärkend, tonisierend): 2-3 Mal täglich 20-30 ml über 3-6 Wochen. Z. B. Weißdornwein bei Herz-Kreislauf-Schwäche, Melissenwein bei Nervosität.
- Maximaldosis: Nicht mehr als 60-90 ml pro Tag (ca. 2-3 kleine Likörgläser). Der Wein ist ein Heilmittel, kein Getränk zum Durstlöschen.
Besondere Dosierungshinweise
- Herz-Kreislauf-Mittel (Weißdorn): Langsame Aufdosierung über 3-4 Wochen. 2 Mal täglich 20 ml.
- Magenbitter (Wermut, Enzian): Nicht länger als 6 Wochen ununterbrochen einnehmen, dann 2 Wochen Pause. Übermäßiger Gebrauch von Bitterstoffen kann bei empfindlichen Personen die Magenschleimhaut reizen.
- Beruhigungsweine (Melisse, Lavendel): 30 ml etwa 30-60 Minuten vor dem Schlafengehen.
Gegenanzeigen
- Schwangerschaft und Stillzeit: Kein Kräuterwein (Alkohol).
- Kinder und Jugendliche: Kein Kräuterwein (Alkohol).
- Alkoholabhängigkeit / Trockene Alkoholiker: Kein Kräuterwein. Stattdessen Oxymel oder Kaltmazerat verwenden.
- Lebererkrankungen: Nur nach ärztlicher Rücksprache.
- Medikamenteneinnahme: Alkohol und bestimmte Medikamente vertragen sich nicht – Rücksprache mit dem Arzt.
- Wermut: Nicht in der Schwangerschaft (Abtreibungsrisiko durch Thujon). Nicht bei Magen- oder Darmgeschwüren.
Haltbarkeit und Lagerung
- Ungeöffnete Flasche: Kühl und dunkel gelagert (12-15 °C, Kellerklima) 1-2 Jahre haltbar. Der Alkoholgehalt von 10-14 Vol.-% wirkt konservierend, aber nicht so stark wie hochprozentige Tinkturen.
- Geöffnete Flasche: Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-4 Wochen verbrauchen. Nach dem Öffnen kann Sauerstoff eindringen und der Wein beginnt zu oxidieren (wird sauer, “stichig”).
- Verderb erkennen:
- Der Wein riecht stark nach Essig oder Lösungsmittel (Aceton).
- Schimmel auf der Oberfläche (weißer oder grünlicher Belag).
- Trübung, die nicht von ausgefällten Weinstein-Kristallen stammt (Weinstein ist harmlos).
- Schwebeteilchen oder flockiger Bodensatz mit unangenehmem Geruch.
Praktische Tipps
- Wermutwein – der Klassiker: 20 g getrocknetes Wermutkraut auf 750 ml trockenen Weißwein, 2 Wochen ziehen lassen. Vor dem Essen ein kleines Glas – hier liegt der Ursprung des berühmten „Wermut" als Aperitif.
- Kräuterwein als Geschenk: In schöne Flaschen gefüllt, mit handschriftlichem Etikett und Zierband versehen – ein persönliches, gesundes Geschenk.
- Tresterschnaps-Ersatz: Wer eine höhere Alkoholwirkung sucht, setzt statt Wein mit klarem Obstbrand (ca. 40 Vol.-%) an – dann handelt es sich allerdings um eine Tinktur, nicht mehr um Kräuterwein.
- Kombinationen: Verschiedene Kräuter in einem Wein bündeln, z. B. Wermut + Schafgarbe + Pfefferminze für einen Magenbitter oder Melisse + Lavendel + Rosenblüten für einen Beruhigungswein.
- Kräuterweinessig: Ein Teil des fertigen Kräuterweins kann mit Apfelessig (1:1) zu einem würzigen Kräuteressig für Salate weiterverarbeitet werden – das ist Kulinarik, keine Medizin.
Berühmte Rezepturen aus der Tradition (nach Bühring)
Rosmarinwein
Der Straßburger Kräuterheilkundige Wilhelm Ryff lobte Rosmarinwein mit den Worten: “Die Geister des Herzens und des gesamten Körpers empfinden Freude durch dieses Getränk, das Mutlosigkeit und Sorgen vertreibt.” Auch Pfarrer Kneipp, der viel von Rosmarin hielt, urteilte: “Rosmarinwein, in kleinen Portionen getrunken, hat sich als vortreffliches Mittel gegen Herzgebrechen bewährt.”
Zubereitung:
- Ca. 3-4 EL klein geschnittene Rosmarinblätter mit 1 l trockenem Weiß- oder Rotwein übergießen.
- Eine ½ zerstoßene Zimtstange und 1 Scheibe frischen Ingwer zugeben (wärmt, fördert die Verdauung, macht wachen Geist).
- Den Ansatz verschlossen 7 Tage stehen lassen und täglich schütteln; anschließend abgießen.
- Täglich 2-mal 1 Likörgläschen trinken; der Wein ist 1-2 Monate haltbar.
Thymianwein
Der Arzt Tabernaemontanus notierte im 16. Jahrhundert, Thymianwein habe eine “treffliche Art, alle innerlichen Glieder zu erwärmen und zu stärken”, und empfahl ihn “allen ohnmächtigen, schwachen und traurigen Menschen”.
Zubereitung:
- Ca. 30 g Thymiankraut 7 Tage lang in 1 l trockenem Weißwein ziehen lassen und dann abgießen.
- Mittags und abends 1 Likörglas einnehmen als angenehme Medizin, die hustenlösend und krampflindernd wirkt und auch Menstruationsbeschwerden lindert.
- Im Kühlschrank hält er sich 4 Wochen lang.
Theriak – Lebenselixier (Schwedenbitter)
Der „Theriak" galt in vergangenen Zeiten als Allheilmittel schlechthin. Der Theriak von heute entspricht dem bekannten „Schwedenbitter", den ein schwedischer Arzt angeblich zur Gesunderhaltung seiner Truppe im Dreißigjährigen Krieg entwickelte. Seit rund 1700 Jahren kursiert zudem eine Schrift über das „Elixier ad longam vitam", ein „Länger-leben-Elixier". Solche Mittel sind stets eine „Tinctura amara", ein Bittertonikum, auch „Tinctura sacra: heilige Tinktur" genannt – sie bündeln sich ergänzende, tonisierende und funktionssteigernde, vorrangig bittere Heildrogen zu einer besonders glücklichen Kombination.
Schwedenbitter – “Lebenselixier” (Rezept nach Ursel Bühring)
Zutaten:
| Heilpflanze | Menge | Wirkung |
|---|---|---|
| Ringelblumenblüten | 10 g | entzündungshemmend, gallenflussanregend |
| Blutwurz | 2 g | zusammenziehend, bakterienhemmend, kolikwidrig |
| Kalmus | 18 g | kräftigende bittere “Magenwurz” |
| Engelwurzwurzel | 20 g | tonisierend auf Verdauungs-, Nieren- und Frauenorgane |
| Muskatnuss | 5 g | sekretionsanregend, gärungshemmend, brechreizlindernd |
| Enzianwurzel | 10 g | aromatisches Bittermittel |
| Kardamom | 5 g | verdauungsfördernd, keimhemmend |
| Zimtrinde | 5 g | erwärmend, durchblutungs- und magensekretionsfördernd |
| Wodka | 1250 ml |
So geht es:
- Alle Ingredienzien gut zerkleinert mit 700 ml ca. 40 %igem Schnaps zusammen ansetzen. Unter täglichem Schütteln 10 Tage lang an einem warmen Ort stehen lassen (mazerieren).
- Danach die Flüssigkeit durch ein Tuch/feines Sieb abgießen.
- Den Kräuteransatz nun mit weiteren 550 ml Schnaps übergießen und 10 Tage lang erneut mazerieren (dadurch wird die Konzentration des Auszugs erhöht), abgießen und beide Lösungen miteinander mischen.
- In 100-ml-Tropffläschchen abfüllen und etikettieren.
- Innerlich als Kur (3-6 Wochen) 2-mal tägl. 10-30 Tr. in Wasser oder Tee einnehmen zur allgemeinen Kräftigung.
- Äußerlich für Umschläge und Kompressen anwendbar.
Wirkung: u.a. verdauungs- und sekretionsfördernd, entzündungshemmend, entgiftend, tonisierend-kräftigend, stoffwechselfördernd, blutbildend und abwehrsteigernd.
Siehe auch
- Zubereitungsarten von Tinkturen – Alkoholische Auszüge mit höherem Alkoholgehalt
- Sirupe und Oxymel – Alkoholfreie Alternativen (Sirup und Oxymel)
- Infus und Dekokt – Wässrige Auszüge (Tee)
- Aufbewahrung und Haltbarkeit – Lagerung und Haltbarkeit pflanzlicher Heilmittel