Infus und Dekokt

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Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Definition und Abgrenzung

Infus und Dekokt sind die beiden grundlegenden Zubereitungswege für wässrige Pflanzenauszüge, wie sie im Alltag gemeinhin als „Heiltee" zusammengefasst werden. Was beide trennt, ist vor allem die Kombination aus Temperatur und Dauer der Zubereitung.

Merkmal Infus (Aufguss) Dekokt (Abkochung)
Verfahren Heißes Wasser aufgießen, ziehen lassen Pflanzenmaterial in Wasser kochen
Temperatur 100 °C (Aufguss), dann abkühlend 100 °C (wallendes Kochen)
Zieh-/Kochzeit 5-15 Minuten 10-30 Minuten
Geeignete Pflanzenteile Blüten, Blätter, zarte Kräuter Wurzeln, Rinden, Samen, Hölzer

Infus (Aufguss)

Prinzip

Beim Infus übergießt man das zerkleinerte Pflanzengut mit kochendem Wasser und lässt den Ansatz abgedeckt einige Minuten ziehen. Weil dabei keine lange Kochphase entsteht, bleiben flüchtige ätherische Öle und hitzeempfindliche Wirkstoffe erhalten, die bei längerem Kochen verloren gingen.

Geeignete Pflanzenteile

  • Blüten: Kamille, Lindenblüten, Holunderblüten, Ringelblume, Lavendel, Mädesüß, Königskerze
  • Blätter: Pfefferminze, Melisse, Salbei, Spitzwegerich, Brennnessel, Thymian, Zitronenverbene, Frauenmantel
  • Zarte oberirdische Teile: Johanniskraut, Schafgarbe, Goldrute, Beifuß

Mengenverhältnis

  • Standarddosis: 1-2 Teelöffel (ca. 2-4 g) getrocknete Kräuter auf 250 ml Wasser
  • Frische Kräuter: 2-3 Teelöffel frische, zerkleinerte Kräuter auf 250 ml Wasser (Frischkräuter enthalten mehr Wasser und haben daher ein größeres Volumen)
  • Tassenmaß für eine Tagesration: 2-3 g getrocknete Kräuter pro Tasse, 3-4 Tassen täglich bei akuten Beschwerden

Wassertemperatur

  • Die klassische Methode: Wasser zum Sieden bringen, kurz abkühlen lassen (ca. 30 Sekunden), dann aufgießen
  • Bei reinen Blüten und sehr empfindlichen Kräutern: Wasser auf etwa 80-90 °C abkühlen lassen, um die ätherischen Öle bestmöglich zu erhalten
  • Faustregel: Je feiner und zarter die Pflanzenteile, desto niedriger die Aufgusstemperatur

Ziehzeit

  • Blüten und zarte Blätter: 5-8 Minuten
  • Kräftigere Blätter: 8-10 Minuten
  • Aromatische Kräuter (Pfefferminze, Melisse): 5-7 Minuten (längeres Ziehen kann zu bitterem Geschmack führen)
  • Bitterstoffhaltige Kräuter (Wermut, Enzian, Tausendgüldenkraut): 10-15 Minuten

Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen Infus

  1. Wasser aufkochen: Frisches, kaltes Wasser (idealerweise stilles Quellwasser oder gefiltertes Wasser) im Wasserkocher oder Topf zum Sieden bringen. Kein bereits abgestandenes oder mehrfach aufgekochtes Wasser verwenden – es enthält weniger gelösten Sauerstoff und extrahiert schlechter.

  2. Kräuter vorbereiten: Die getrockneten oder frischen Pflanzenteile grob zerkleinern. Bei ganzem Blattmaterial die Blätter zwischen den Fingern zerreiben, um die Zellstruktur aufzubrechen und die Wirkstoffabgabe zu fördern.

  3. Gefäß vorwärmen: Die Tasse oder Kanne mit heißem Wasser ausspülen, damit der Aufguss nicht zu schnell abkühlt.

  4. Kräuter in die Tasse oder Kanne geben: Pro 250 ml Wasser 1-2 Teelöffel getrocknete oder 2-3 Teelöffel frische Kräuter einfüllen. Einen Deckel oder Unterteller bereitlegen.

  5. Wasser aufgießen: Das kochende Wasser über die Kräuter gießen, dabei alle Pflanzenteile benetzen.

  6. Abdecken: Die Tasse oder Kanne sofort mit einem Deckel, Unterteller oder einem speziellen Teewärmer abdecken. Das Abdecken ist essenziell, da es das Entweichen der wertvollen ätherischen Öle mit dem Wasserdampf verhindert.

  7. Ziehen lassen: Je nach Pflanzenart 5-15 Minuten ziehen lassen. Einen Timer stellen – zu langes Ziehen kann den Geschmack unangenehm bitter machen und bei gerbstoffreichen Pflanzen (z. B. Eichenrinde) die Schleimhäute reizen.

  8. Abseihen: Den Aufguss durch ein feines Teesieb abgießen. Die Pflanzenreste leicht ausdrücken, um die letzte Flüssigkeit zu gewinnen – aber nicht zu stark pressen, da sonst unerwünschte Gerbstoffe austreten.

  9. Trinken: Den Aufguss schluckweise und möglichst warm trinken. Bei bitteren Tees eventuell mit etwas Honig süßen.

Praktische Tipps

  • Abdecken nicht vergessen: Ein nicht abgedeckter Aufguss verliert innerhalb von Minuten einen Großteil seiner ätherischen Öle – das riecht man am aufsteigenden Dampf.
  • Nicht mit Aluminium: Keine Aluminiumgefäße oder -siebe verwenden, da Gerbstoffe mit Aluminium reagieren können.
  • Frisch zubereiten: Einen Infus immer frisch zubereiten und innerhalb von 2-3 Stunden trinken. Beim Stehenlassen oxidieren Wirkstoffe, und es können sich Keime vermehren.
  • Thermoskanne für unterwegs: Den fertig abgeseihten Tee in eine Thermoskanne füllen, nicht die Kräuter im Wasser lassen.

Dekokt (Abkochung)

Prinzip

Beim Dekokt wird das Pflanzenmaterial zunächst in kaltem Wasser angesetzt und erst dann gemeinsam mit dem Wasser erhitzt und gekocht. Nur die längere Kochphase holt die Wirkstoffe aus festen, dichten Pflanzenteilen heraus, die ein kurzer Aufguss kaum erreichen würde.

Geeignete Pflanzenteile

  • Wurzeln und Rhizome: Löwenzahnwurzel, Klettenwurzel, Baldrianwurzel, Ingwer, Kurkuma, Süßholzwurzel, Alantwurzel, Engelwurz, Beinwellwurzel, Teufelskrallenwurzel
  • Rinden: Eichenrinde, Weidenrinde, Faulbaumrinde, Zimtrinde, Cascararinde
  • Harte Samen und Früchte: Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander, Hagebutten (ganz oder grob zerkleinert), Wacholderbeeren
  • Hölzer: Sandelholz, Guajakholz
  • Pilze: Reishi, Shiitake, Cordyceps (Heilpilze als Dekokt)

Mengenverhältnis

  • Standarddosis: 1-2 Teelöffel (ca. 2-5 g) getrocknete, zerkleinerte Drogen auf 250 ml Wasser
  • Wurzeln: Etwa 1 Teelöffel (2-3 g) grob zerkleinerte Wurzel auf 250 ml Wasser
  • Rinden: 1 Teelöffel (ca. 2 g) auf 250 ml Wasser
  • Für eine Tagesration rechnet man mit etwa 3-10 g Droge auf 500-750 ml Wasser, je nach Pflanze und Anwendung

Kochzeit

  • Wurzeln (weich, zerkleinert): 10-15 Minuten
  • Wurzeln (hart, ganz): 15-20 Minuten
  • Rinden: 10-20 Minuten
  • Samen und Früchte: 10-15 Minuten (vorher anquetschen oder mörsern)
  • Hölzer und Heilpilze: 20-30 Minuten, teils bis zu 1 Stunde

Schritt-für-Schritt-Anleitung für einen Dekokt

  1. Pflanzenmaterial vorbereiten: Wurzeln und Rinden mit einem schweren Messer grob zerkleinern oder im Mörser anstoßen. Harte Samen (Fenchel, Anis) mit dem Mörser leicht anquetschen, damit das Wasser eindringen kann. Je feiner die Zerkleinerung, desto kürzer die nötige Kochzeit.

  2. Kalt ansetzen: Das zerkleinerte Pflanzenmaterial in einen Topf (Edelstahl, Emaille, Glas oder Keramik – kein Aluminium) geben und mit der kalt abgemessenen Wassermenge übergießen. Das kalte Ansetzen ist wichtig, da die Zellwände beim langsamen Erhitzen besser aufquellen und die Wirkstoffe vollständiger abgegeben werden.

  3. Deckel aufsetzen: Den Topf mit einem gut schließenden Deckel versehen, um das Entweichen ätherischer Öle zu minimieren.

  4. Langsam erhitzen: Den Topf auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze langsam zum Sieden bringen – nicht schockartig aufkochen.

  5. Köcheln lassen: Sobald das Wasser wallt, die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht köchelt. Die angegebene Kochzeit einhalten (siehe oben). Während des Kochens den Deckel geschlossen halten und nur kurz zum Umrühren öffnen.

  6. Nachziehen lassen: Nach Ablauf der Kochzeit den Topf von der Herdplatte nehmen und mit geschlossenem Deckel noch 5-10 Minuten nachziehen lassen. In dieser Phase lösen sich letzte Wirkstoffe und der Sud beruhigt sich.

  7. Abseihen: Den Dekokt durch ein feines Sieb abgießen. Die Pflanzenreste mit einem Löffel oder einem sauberen Tuch gut auspressen, da sich im aufgequollenen Material noch viel Flüssigkeit mit Wirkstoffen befindet.

  8. Trinken: Den Dekokt warm, schluckweise trinken. Bei bitteren Dekokten (z. B. Löwenzahnwurzel, Enzianwurzel) kann mit Honig gesüßt oder mit einem milden Kräutertee gemischt werden.

Praktische Tipps

  • Tagesration vorkochen: Ein Dekokt kann als Tagesration morgens zubereitet, abgeseiht und in einer Thermoskanne warmgehalten über den Tag verteilt getrunken werden.
  • Zweiter Aufguss: Bei teuren oder seltenen Wurzeln kann ein zweiter Dekokt angesetzt werden (geringere Wassermenge, kürzere Kochzeit). Der zweite Sud ist schwächer, aber noch wirksam.
  • Keine Metalltöpfe: Kein Aluminium, kein unbeschichtetes Kupfer. Edelstahl oder Emaille sind ideal.
  • Nicht zu stark kochen: Ein sprudelndes Kochen zerstört mehr Wirkstoffe als ein sanftes Köcheln und lässt zudem das Wasser schneller verdampfen.

Wann Infus, wann Dekokt?

Die goldene Regel lautet:

  • Weiche, oberirdische Pflanzenteile (Blüten, Blätter) → Infus (Aufguss)
  • Harte, unterirdische oder verholzte Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Samen) → Dekokt (Abkochung)

Der Grund liegt in der Beschaffenheit der Inhaltsstoffe: Ätherische Öle vertragen keine lange Hitze und stecken vor allem in Blüten und Blättern, wo sie beim Kochen bedenkenlos verdampfen würden. Bei Wurzeln, Rinden und Samen dagegen muss die Zellwand erst durchgekocht werden, um die Wirkstoffe (Bitterstoffe, Gerbstoffe, Saponine, Polysaccharide) freizugeben.

Kombiverfahren: Infus + Dekokt in einer Mischung

Enthält eine Teemischung sowohl Blüten/Blätter als auch Wurzeln/Samen, gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen:

Variante A – Getrennt zubereiten: Zuerst die Wurzeln, Rinden und Samen als Dekokt kochen (10-15 Minuten), dann die Hitze abstellen, die Blüten und Blätter zugeben und zugedeckt 5-10 Minuten ziehen lassen.

Variante B – Einfaches Kombiverfahren: Alle Kräuter gemeinsam in eine Kanne geben, mit kochendem Wasser übergießen und zugedeckt 15-20 Minuten ziehen lassen (längere Ziehzeit als reiner Infus, um auch aus Wurzeln Wirkstoffe zu lösen). Diese Methode ist einfacher, aber weniger effizient für die Wurzel-Extraktion.

Variante A ist die fachlich korrekte und therapeutisch wirksamere Methode.


Kombinationsmethoden (nach Bühring)

Manche Pflanzen fordern Sonderwege, um alle wirkungsbestimmenden Inhaltsstoffe zu erschließen:

Infusmazerat

Harte Drogen mit ätherischen Ölen (Wurzeln von Baldrian, Engelwurz) werden zunächst wie ein Infus mit kochendem Wasser angesetzt und danach mazeriert, d.h. (bedeckt) bis zum Erkalten ziehen gelassen.

Mazerationsdekokt

Zubereitungsart für Kieselsäuredrogen wie Ackerschachtelhalm oder bei Hagebutten: Pflanzenteile über Nacht in kaltes Wasser legen und nach 12 Std. 10-30 Min. lang im Einweichwasser kochen. Erst dann lösen sich alle Wirkstoffe gut (bei optimalem Erhalt von Vitamin C bei der Hagebutte).


Die Kunst der Teemischung (Species)

Eine durchdachte Teemischung ist keine zufällige Ansammlung von Drogen, sondern ein nach klaren Regeln aufgebautes Rezept, das synergistische Wirkungen und Wirkungsrichtungen in sich trägt. Im besten Fall bringen Pflanzen zusammen, die sich in ihren Eigenschaften gegenseitig unterstützen oder farblich-geschmacklich miteinander harmonieren.

Ein Medizinaltee soll gut wirken, gut aussehen und gut schmecken.

Bestandteile einer guten Teemischung

Rolle Lateinisch Beschreibung
Basismittel Remedium cardinale Ein Hauptmittel bestimmt die Wirkung; selten sind es 2-3, die stets eine ähnliche Wirkungsrichtung haben.
Unterstützungsmittel Adjuvans Eine oder zwei Arzneidrogen, die das Basismittel verstärken oder in seiner Wirkung ergänzen.
Geschmacksverbesserer Korrigens Meist Pflanzen mit ätherischen Ölen – mit ähnlicher Wirkung wie das Basismittel. Ein Tee wirkt nur gut, wenn er auch getrunken wird.
Füllmittel / Schmuckdroge Für das Auge: goldgelbe Königskerzen- oder Ringelblumenblüten, blaue Kornblumen, violette Malvenblüten. Feinst zerkleinerte Blätter sorgen dafür, dass die Mischung „nach etwas aussieht" und sich die verschiedenen Pflanzenteile miteinander mischen, z.B. Melisse oder Pfefferminze.

Beachte: Wenn Blüten, Wurzeln und unterschiedliche Pflanzenteile mit ätherischen Ölen und Schleimpflanzen durcheinander verordnet werden, bleibt die Zubereitung fraglich. Die Zubereitungsart muss zur Mischung passen.

Gebrauchsanweisung für Teemischungen

Zu jedem Teerezept gehört eine klare Gebrauchsanweisung, etwa so:

  • Dosierung: 1 gestrichener TL Droge auf 1 Tasse (150 ml) heißes, kochendes Wasser.
  • Einnahme: Insgesamt 3 Tassen tägl. trinken. Die 1. Tasse morgens (möglichst nüchtern), die 2. am Nachmittag und die 3. abends vor dem Schlafengehen.
  • Dauer der Kur: 3-4 Wochen.

Standarddosierung

  • 1 gestrichener TL der getrockneten, zerkleinerten Droge pro Tasse (150 ml) Teewasser.
  • Übliche Tagesmenge: 2-3 Tassen.

Anwendungsdauer (nach Bühring)

  • In der Regel dauert eine Heilkräuterteekur 3-6 Wochen.
  • Manche Heilpflanzentees trinkt man nur so lange, bis die Erkrankung abgeklungen ist, z.B. Kamillentee gegen Übelkeit.
  • Frauentees werden meist mindestens einen Zyklus lang getrunken.
  • Herz-Kreislauf- und Weißdorntee dürfen 2-3 Monate und länger getrunken werden.
  • Huflattichtee nur 2-mal im Jahr – 3 Wochen lang – trinken.
  • Laxanzien wie Faulbaumrinde oder Sennesblätter nur 8-10 Tage lang trinken.

Tipps zum Teetrinken

  • Auf nüchternen Magen trinken – das verbessert die Resorption der Inhaltsstoffe.
  • Tee trinken ist ein Ritual und ein Genuss in hektischer Zeit: langsam und mit kleinen Schlucken trinken.
  • Magentees: am besten auf nüchternen Magen trinken, dann ist der Schleimhautkontakt am größten.
  • Bittertees: eine halbe Stunde vor dem Essen trinken sie sich appetitanregend, nach dem Essen verdauungsfördernd. Nicht süßen, das verhindert die Wirksamkeit der Bitterstoffe und kann Magenbeschwerden verursachen. Ausnahme: Süßholzwurzel.
  • Schlaftees: mit Honig gesüßt, werden sie in ihrer Wirksamkeit unterstützt.
  • Hustentees: mit Honig gesüßt trinken. Die Süß-Rezeptoren im Mund reizen die sensiblen Nerven und steigern dadurch die Bronchialsekretion.
  • Anregende Tees (Rosmarin) und Nierentees (Löwenzahn): am Abend besser meiden – der ungestörten Nachtruhe zuliebe.
  • Diabetiker können ihren Tee nach Wunsch mit ca. 5 % Süßholzwurzeln, Fenchel- oder Anissamen süßen oder mit Zitronensaft aromatisieren.
  • Ätherische Öldrogen lassen sich auch über Nacht einlegen und am nächsten Morgen nur erwärmt trinken; die Wirkstoffe werden dabei durch Mazeration gelöst.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

  • Ein Infus oder Dekokt sollte innerhalb von 2-3 Stunden getrunken werden.
  • Stehenlassen über mehrere Stunden oder gar über Nacht ist nicht empfehlenswert – es droht mikrobielle Verkeimung.
  • In einer sauberen Thermoskanne ist ein Dekokt 6-8 Stunden haltbar, sofern er heiß eingefüllt wurde.
  • Keinesfalls einen bereits getrunkenen Aufguss wieder aufwärmen und erneut trinken.

Siehe auch

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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