Darmerkrankungen

indikationendarmverdauung
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Der Darm als Organ

Rund 300 m² misst die Darmfläche, und gemessen an der Ernährung stellt der Darm unser größtes Organ dar. Als durchgehender Kanal bildet er die “Kontaktstelle” zur Außenwelt. Kein Zufall also, dass der überwiegende Teil unserer Immunabwehr im Darm lokalisiert ist.

Im Dünndarm wird der aus dem Magen kommende Speisebrei aufgenommen und zu großen Teilen verwertet beziehungsweise resorbiert. Den Dickdarm erreichen anschließend die unverdauten Anteile, die dort eingedickt werden. Was “oben hinein kam” und nicht resorbiert wurde, verlässt den Körper über den Mastdarm (Rektum) wieder “unten”.

Doch der Darm wal tet weit mehr als nur als Sammelrohr für Abfallstoffe:

  • Als Sitz der Darmflora dient er als Barriere gegenüber pathogenen Eindringlingen, ernährt die Darmschleimhaut, produziert zahlreiche Vitamine und aktiviert das darmeigene Immunsystem.
  • Er gilt als größtes Immunorgan des Körpers. Im lymphatischen Gewebe des Dünndarms, vor allem im Krummdarm (Ileum), sitzen die Peyer-Plaques: eine Ansammlung von Lymphfollikeln, die zum darmassoziierten Immunsystem GALT (gut-associated lymphoid tissue) gehören.
  • Er ist in unser Nervensystem eingebunden und mit einer Vielzahl sensibler und motorischer Nerven ausgestattet. Botenstoffe übermitteln dabei permanent Informationen an das Gehirn: Unser “Bauch fühlt und denkt”.

Gesundheit, Befinden und die Schlagkraft der Abwehr hängen folglich von einem gesunden Darm ab – mit intakter Darmflora und ungestört arbeitendem darmeigenem Immunsystem.

Übersicht der Unterkapitel

Kapitel Thema Seite
1.1 Durchfall Akuter und chronischer Durchfall
1.2 Verstopfung Chronische Obstipation
1.3 Blähungen Meteorismus, Flatulenz, Roemheld-Syndrom
1.4 Reizdarm Reizdarmsyndrom (RDS)
1.5 Darmmykose Candida-Besiedlung
1.6 Darmsanierung Dysbiose, Mikrobiom-Aufbau

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Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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