Tinnitustinktur
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Zutaten
- 2 Handvoll Rotklee (Blüten), frisch
- 1 Handvoll Herzgespann (Kraut), frisch oder getrocknet (1 EL)
- 1 EL Chinarinde (Cinchonae succirubrae), getrocknet
- 1 EL Fenchel (Samen), getrocknet
- 1 EL Ringelblume (Blüten), frisch oder getrocknet
- 1 EL Melisse (Kraut), getrocknet oder frisch (1 Handvoll)
- 2 Chilischoten, möglichst aus Bio-Anbau
- 0,5 L Melissengeist
- 100 ml Wasser
Herstellung
- Frische Kräuter sehr fein hacken.
- Die Chilischoten am besten mit Handschuhen und Augenschutz in kleine Stücke schneiden.
- Alle Kräuter in ein weites Glasgefäß geben und mit dem Melissengeist sowie dem Wasser übergießen, bis alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.
- Verschlossen an einem dunklen Ort 3 bis 4 Wochen ausziehen lassen.
- Danach durchfiltern und dunkel abfüllen.
Verwendung
Bei beginnendem oder bereits bestehendem Tinnitus (Ohrgeräusche), begleitend zur ärztlichen Behandlung.
Dosierung: 3-mal täglich 10–15 Tropfen verdünnt oder in Tee einnehmen.
Hinweise
Zur ärztlichen Behandlung bei chronischer Erkrankung. Chinarinde kann bei empfindlichen Personen Magenreizungen verursachen.
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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