Myrrhe

Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.
Myrrhe (Commiphora molmol)
- Familie: Burseraceae
- Droge: Myrrha (Gummiharz)
- Hauptkomponenten: Ätherisches Öl, Harzsäuren, Schleimstoffe
Inhaltsstoffe
- 2–10 % ätherisches Öl (Furanoeudesman-Derivate, Lindestren, Sesquiterpene)
- 20–40 % Harzsäuren (Commiphoresäuren, Alpha-/Beta-Heerabomyrrhole)
- 15–20 % Schleimstoffe (Polysaccharide)
- Bitterstoffe
Wirkungen
- Entzündungshemmend, antimikrobiell
- Adstringierend (zieht die Schleimhäute zusammen)
- Wundheilungsfördernd, granulationsfördernd
- Immunmodulierend
Indikationen
- Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut (Gingivitis, Parodontitis, Prothesendruckstellen)
- Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa — adjuvant)
- Wundbehandlung (Spülungen, Pinselungen)
Anwendungen
Mundspülung: 1 TL Tinktur auf 1 Glas lauwarmes Wasser.
Tinktur: 10–20 Tr. 3× tgl. (bei Darmerkrankungen, nur nach Rücksprache).
Fertigarzneimittel: Kombinationspräparate mit Kamille und Kaffeekohle bei CED.
Nebenwirkungen / Gegenanzeigen
Nebenwirkungen: Selten allergische Reaktionen, Durchfall.
Gegenanzeigen: Schwangerschaft, Stillzeit. Nicht bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen.
Kombinationen
Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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