Rosenwurz

Rosenwurz (Rhodiola rosea, Rhodiolae roseae radix, Crassulaceae)
Droge: Rhodiolae roseae radix (Rosenwurzwurzelstock)
Inhaltsstoffe: Glykoside/Phytamine (Rosavin, Rosarin, Rosin, Tyrosol, Salidrosid), Flavonoide, Mono- und Triterpene, Gerbstoffe, Pflanzensäuren
Wirkungen: Die Ausstattung und Effektivität der Nervenbotenstoffe Serotonin, Dopamin und Norepinephrin wird gesteigert, während die Ausschüttung von Stresshormonen zurückgeht; die Gehirnaktivität nimmt zu, Konzentrationsfähigkeit, Energiestoffwechsel und Langzeitgedächtnis bessern sich. Geistige und körperliche Leistungsfähigkeit wachsen — auch im Alter. Bei mentaler oder körperlicher Erschöpfung wirkt die Droge anregend, ohne aufzuputschen: Die Energie steigt über einen intensivierten Energiestoffwechsel in den Zellen. Als Adaptogen verbessert sie die Anpassung an äußere Belastungen, etwa Prüfungsstress, stärkt die natürliche Widerstandsfähigkeit und unterstützt das Immunsystem. Deutlich stressmindernd beruhigt sie, ohne müde zu machen, hebt die Stresstoleranz und senkt das Stresshormon Kortisol. Der Anti-Ermüdungseffekt lindert stressbedingte Müdigkeit und bessert Schlafstörungen; zusätzlich wirkt Rosenwurz mild antidepressiv und angstlösend. Antioxidativ schützt sie vor chronischen Erkrankungen und vorzeitigem Altern. Bei Hochleistungssportlern unterstützt sie das körperliche Training und reduziert die große körperliche Erschöpfung im Anschluss.
Indikationen: Linderung körperlicher und geistiger Erschöpfung; Stress und Überarbeitung, Müdigkeit, Reizbarkeit und Anspannung; Burn-out, Mobbing und ähnliche Stressoren; Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit.
Nebenwirkungen: Bei Kontakt mit dem frischen Wurzelstock ist eine Kontaktdermatitis möglich. Darüber hinaus wurden keine Nebenwirkungen beobachtet.
Gegenanzeigen: Nicht bekannt.