Wassernabel

pflanzenprofilpflanzecentella asiatica
Achtung. Diese Seiten dienen der Information über Heilpflanzen und überlieferte Anwendungen – sie ersetzen keine ärztliche, apothekerliche oder therapeutische Beratung und sind kein Behandlungsvorschlag. Dosier- und Anwendungsangaben entstammen öffentlich verfügbarer Fachliteratur; verwende Heilpflanzen nur in Absprache mit Fachpersonal. Bei Beschwerden oder in Schwangerschaft/Stillzeit sowie bei Medikamenteneinnahme: immer ärztlichen Rat einholen.

Wassernabel / Asiatischer Wassernabel (Centella asiatica)

  • Familie: Apiaceae
  • Droge: Centellae asiaticae herba (Wassernabelkraut, Gotu Kola)

Inhaltsstoffe

  • Triterpensaponine (2–4 %): Asiaticosid, Madecassosid, Asiatsäure, Madecasssäure — die vier „Centella-Asiatica-Triterpene“
  • Flavonoide, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Phytosterole

Wirkungen (innerlich und äußerlich)

  • Bindegewebskräftigend: steigert die Kollagensynthese und stabilisiert die extrazelluläre Matrix
  • Venentonisierend und kapillarstabilisierend: kräftigt Venenwände, vermindert Gefäßpermeabilität
  • Wundheilungsfördernd, narbenverbessernd
  • Leicht ödemhemmend, entstauend
  • Äußerlich: straffend und regenerierend auf Haut und Bindegewebe

Indikationen (HMPC/ESCOP wo bekannt)

  • (Traditionell und klinisch belegt): Chronisch-venöse Insuffizienz, Venenschwäche
  • Bindegewebsschwäche, Cellulite (Zellulite), schlaffes Gewebe
  • Unterstützung der Wund- und Narbenheilung
  • Ödemneigung, geschwollene Beine

Anwendungen (Tee/Tinktur mit Dosierung)

Tee: 1 TL Kraut mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen. 2× tgl. 1 Tasse.

Tinktur: 3× tgl. 10–20 Tropfen in Wasser.

In den Zellulite-Tropfen: 2 EL Wassernabelkraut (Centella asiatica), getrocknet — bindegewebsstraffende und venentonisierende Komponente. Siehe Zellulite-Tropfen.

Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Nebenwirkungen: Bei hohen Dosen über längere Zeit selten Leberwerterhöhung, Magenreizung oder Hautreaktionen.

Gegenanzeigen: Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden. Bei Lebererkrankungen nur nach ärztlicher Rücksprache. Bei längerer Anwendung hoher Dosen ärztlich kontrollieren lassen.

Literatur & Quellen: Quellen & Literatur – seitenübergreifend basierend auf U. Bühring, Praxis Heilpflanzenkunde, und Weiss/Fintelmann, Lehrbuch Phytotherapie. Eigene Zusammenfassung, keine Textübernahmen.
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